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Battalion 1944

Seit Februar ist der klassische WW2-Shooter Battalion 1944 des Indie-Studios Bulkhead Interactive als Early Access Spiel zum Kauf verfügbar. Nach Startschwierigkeiten kann sich das Indie Spiel mittlerweile mit derweil über 150.000 verkauften Kopien rühmen - eine Zahl, die sicherlich noch wachsen wird. Ein Titel, der seine Zukunft bis zum Voll-Release in 2019 schon komplett geplant hat und an einem ehrgeizigen Ziel arbeitet.

Anders gleich besser?

Das Entwicklerstudio hat mit Battalion 1944 nichts Geringeres vor als das Shooter-Genre zu revolutionieren - um jeden Preis und auch auf Kosten des eigenen Erfolges. Mit back to the roots Veränderungen im Gameplay gegenüber den neuen Call of Duty und Battlefield Teilen will der Entwickler alte Spieler aus frühen Call of Duty und Day of Defeat Titeln anziehen - auch auf die Gefahr hin, dass das neue Spieler das Spiel eher meiden. Lobend muss man auch den Fokus und das Engagement auf Fairplay und Esport anrechnen: So gibt es bei Battalion 1944 kein pay2win, Lootboxen haben nur kosmetischen Wert und können auch Ingame erspielt werden. Zusätzlich ist es nicht nötig ewig zu grinden um besondere Waffen oder Aufsätze freizuschalten - jeder Spieler hat die gleichen Voraussetzungen und Chancen vom ersten Match nach Kauf bis das Spiel irgendwann - in hoffentlich ferner Zukunft - den Spielbetrieb einstellt. Ob dieses Konzept bei der jüngeren Generation zieht, die mit 10 bis 20 Prestige Level-Grinds aufgewachsen ist, bleibt abzuwarten.

Klassisches Gameplay

Das Gameplay bei Battalion 1944 setzt komplett auf schnelle Infanterie-Only Kämpfe im klassischen 5 gegen 5. Wie schon bei früheren Call of Duty Titeln legt die Unreal Engine die Technische Basis für das Spiel, genauer die Unreal Engine 4. Im Gegensatz zur neueren Shooter-Generation sind dedizierte Server, LAN-Support und Community-Modding absolut gewünscht. Neben Grinding wird auch auf Killstreaks, Perks und Waffenaufsätze verzichtet.

Die Karten und Kriegsschauplätze sollen nah an der Realität sein, dafür besichtigten die Spieleentwickler auch alte Kriegsschauplätze in Frankreich. Die meisten Karten könnten tatsächlich aus Call of Duty 2 stammen und auch Day of Defeat Veteranen fühlen sich wie zuhause.

Weitere Entwicklung in der Zukunft

Wie bereits erwähnt, existiert eine Roadmap für die weitere Entwicklung des Spiels. So sollen im Sommer 2019 mindestens 3 neue Maps und 2 neue Waffen hinzugefügt werden, unter anderem eine neue Competitive, eine neue Casual, aber auch eine Karte für größere Spielerzahlen. Der Herbst steht komplett im Zeichen des Esports, so ist das zweite Offline Turnier, ein Spielinternes Clanwar Feature sowie eine weitere Kompetitive Karte geplant. Im Winter soll das Spiel kräftig aufpoliert werden, damit der Release in 2019 erfolgreich verläuft. Ein an sich stimmiger Plan, der Lust auf mehr macht - wahrscheinlich haben wir nicht zum letzten Mal von diesem Spiel gehört.

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