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Breitensportproblem im deutschen Esport - Teil 3

Zurück zum Problem „Breitensport“: Wir haben nach 18 Jahren Esportgeschichte und Entwicklung heute über 7 große Titel, welche international alle durch große Formate, Ligen oder vom Publisher organisierte Franchisesysteme aufgestellt sind. Von Oben nach Unten. Der Bereich „Oben“, die Spitze der Pyramide, ist bereits zu 90% fertiggestellt und befindet sich im Feinschliff. Verschiedene Systeme haben sich etabliert und man kann den Sport (mit z.B. Fussball, Boxen, Handball, Basketball und Tennis) gegenüber dem Esport (mit z.B. LoL, DotA2, CSGO, Overwatch, RB6 und Fortnite) schon fast vergleichen. Doch nach der Königsklasse oder der Weltmeisterschaft kommt der Esport ins Stocken.

Für einen nachhaltigen und funkionierenden Breitensport fehlt es national an Strukturen und Systemen. Zum Einen liegt das Problem in der Organisation durch zu viele verschiedene Marktteilnehmer bzw. Veranstaltern, welche sich nicht an einen Tisch bringen lassen werden. Zum Anderen steckt der Teufel genau hier im Detail. Die breite Masse der Gamer und Esportler, welche nicht die Chance haben auf großen Bühnen zu spielen und ihren Traum zu leben, können nur zusehen und selten schaffen es einige junge Talente in die oberen „20“, die größten Esportorganisationen und Teams in Europa.

Die größte Herausforderung wird die Beantwortung einer einfachen Frage sein: Wie wird der Weg für einen jungen Spieler aussehen, wenn dieser sich das Ziel gesetzt hat Profispieler zu werden? Können wir diese Frage einmal für die jeweils größten Esport-Titel beantworten, so können wir auch das Problem Breitensport anpacken und nachhaltig lösen. Auf diesem Weg werden weitere Fragen aufkommen, wie z.B. Wo ist der Einstieg, im Verein oder anderen Organisationen? Gibt es Spielstätten oder andere Orte an denen er gefördert wird und mit anderen aus seiner Region oder digitalen Umgebung spielen kann?

Klar ist, dass der Esport wie keine andere Sportart sich so schnell entwickelt hat und durch den Blick in die Vergangenheit und auf andere Sportarten in seiner Entwicklung profitieren kann. Wichtig ist hierbei, dass man dennoch kein System oder keine Struktur aus bestehenden Sportarten einfach kopieren oder anwenden kann. In den kommenden 3 bis 5 Jahren können wir damit rechnen, dass dieses Problem in Europa gelöst wird. Die USA könnten sogar ein bis zwei Jahre schneller sein und unter 3 Jahren diese Frage beantworten.

 

Andreas Schaetzke

CEO KAYDEE / GF PENTA Sports

 

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