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Quo vadis gamescom: Messe oder Event?

Vorbei ist sie, die Messezeit - die großen Videospiel-Messen sind durch, die Tage werden kürzer und die Nächte länger: Zeit für uns, die bisher vorgestellten und auch veröffentlichten Titel genauer in Augenschein zu nehmen. Eine stressige Zeit liegt hinter uns, zuletzt ging mit der gamescom die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele über die Bühne. Aber ist die gamescom überhaupt noch eine Messe? Oder mutiert die gesamte Veranstaltung mehr und mehr zu einem Event?

gamescom - Veranstaltung der Superlative

Steigende Besucherzahlen, immer vielfältigere Aussteller und ein breiteres Angebot: Definitiv ist die gamescom in Köln eine Veranstaltung der Superlative. 373.000 Besucher, 1.153 Aussteller auf einer Fläche von 218.000qm. Das ist einerseits natürlich sehr besonders, denn so signalisiert die Branche der Welt klar und deutlich, dass mit dieser Industrie auch in Zukunft zu rechnen sein wird. Das ist gut und richtig. Aber mal unter uns - ist die gamescom dadurch überhaupt noch eine Messe? Oder nimmt der Eventcharakter überhand? Und wenn das zutrifft - wäre das eigentlich so schlimm?

In den vergangenen Jahren seit dem Messe-Umzug nach Köln war ich oft auf der gamescom. Sowohl privat als auch als Fachbesucher. Und die stetig steigenden Besucherzahlen sind der Messe deutlich anzumerken. Lange Warteschlangen, schon beim Eingang. Überfüllte Gänge und noch vollere Messestände. Neue Games anzocken? Fast schon unmöglich. Besonders, wenn man nur an einem oder zwei Tagen vor Ort ist. Die Massen schieben sich quälend langsam durch die Flure der Koelnmesse.

Mit der Menge treiben lassen

Aber ich kann ganz ehrlich für mich sagen: Für mich ist das nur bedingt schlimm. Ich muss auf der gamescom nicht jeden Titel direkt anzocken, immer die bohrenden Blicke der wartenden Menge im Nacken. Ich brauche keine nervigen Goodie-Bags. Viel lieber lasse ich mich inzwischen mit der Menge treiben, schaue mir die Stände der Aussteller an oder bleibe für eine Zeit beim Cosplay-Contest stehen - oder beim Tanzwettbewerb von Blizzard, wo irgendwie immer die Post abgeht. Naja, bis auf dieses Jahr - da ist Blizzard daheim geblieben. Aber sind wir mal ehrlich: Veränderungen wie die erstmalig vorangegangene Opening Night Live per Stream auf Twitch machen es deutlich - die Informationen zu kommenden Spielen bekommen wir alle bequem im Internet. E3, gamescom und wie sie alle heißen, das sind inzwischen mehr Events, bei denen wir Gamer als Community zusammen kommen können.

Ein besonderer Vibe, eine spezielle Stimmung

Auf Messen wie der gamescom entsteht jedes Jahr ein ganz besonderer Vibe, eine spezielle Stimmung - hier sind hunderttausende von Gleichgesinnten an einem Ort versammelt, wir alle haben etwas gemeinsam: Die Liebe zu Computer- und Videospielen. Und das verbindet uns auf eine ganz besondere Weise. Die gamescom mutiert im Laufe der Jahre zu einem Event, einem Happening. Man trifft sich, man tauscht sich aus und man diskutiert über Neuerungen und Entwicklungen der Branche. Sowohl im offenen Entertainment Bereich als auch in der geschlossenen Business Area.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Ich für meinen Teil freue mich jedes Jahr aufs Neue auf die gamescom in Köln und bin der Überzeugung, dass die Entwicklung an vielen Stellen in die richtige Richtung geht. Natürlich gibt es immer Potenzial zur Optimierung. Aber das ist ein Prozess. Und der Weg ist richtig.

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