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Vermarkter im eSport – Fluch oder Segen?

eSport ist weiter auf dem Vormarsch! In diesem Jahr kündigten viele große Konzerne und weltbekannte Marken Ihr Engagement im eSport an: McDonalds, T-Mobile, Mercedes Benz, Air Asia und Toyota – nur um einige Namen zu nennen. Hinter vielen Deals stecken große Vermarkter, welche sich bereits im Fussball oder anderen klassischen Sportarten tummeln.

Erst vor kurzem hat einer der größten Namen sein Engagement im eSport ankündigt. Die Rede ist von Infront, welche hinter der FIFA als Vermarkter, sowie auch dem DFB Pokal stehen. Davor haben Jung von Maat als Werbeagentur und Lagardère Sports den Anfang gemacht. Alleine bei Infront sind die Ziele hierbei klar formuliert: „Wenn etwas wachsen soll, dann muss es sich verändern", dieser Satz passt perfekt zur Evolution die Infront von einer Fußball zentrierten Medienrechte-Agentur zum heutigen Full-Service-Anbieter durschritten hat. Infront arbeitet heute mit über 170 Rechteinhabern in 25 Sportarten zusammen und bietet ein breites Portfolio an Digitalen-, Marketing-, Medien- sowie Produktionslösungen an.“ Auch die Positionierung zum eSport wurde mit dem letzten Deal rund um das FIFA Team FOKUS Clan verdeutlicht: „Infront wiederum zeichnet die hohe Expertise im Sportmarketing insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit renommierten Marken aus. Gemeinsam bilden beide Partner die perfekte Symbiose im aktuell rasant wachsenden eSports-Markt.“

Nun stellt sich die Frage wie diese Vermarkter sich mit dem „Ecosystem“ eSport auseinandersetzen werden und ob diese auch mit der hohen Geschwindigkeit und Veränderungsvielfalt des eSports mithalten können. Zum einen bringen große Namen und Vermarkter sehr viel Power und Professionalität in den eSport. Zum anderen können die Wege und Ansätze aus dem klassischen Sport zum großen Teil über Board geworfen werden. Denn der eSport hat einen anderen Herzschlag und noch keine definierten Strukturen oder Gesetze. Auch die Landschaft ist für viele große Namen aus der klassischen Industrie sehr verwirrend. Gerade diese Übergangsphase ist sehr wichtig, denn alle Partner müssen den richtigen Mehrwert bekommen. Auch sollte der eSport neben neuen Sponsoren durch die Vermarkter einen wichtigen Schub in Richtung Struktur und nachhaltige Systeme bekommen. Gerade die Position der Rechtehalter und Organisationen muss gestärkt werden.

Alles in allem sollte die Bewegung als Segen für die eSport Branche angesehen werden. Man kann gespannt sein was das Jahr 2019 für Überraschungen sich offen hält.

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