Creator Laptops: Laptops für Bildbearbeitung und Videoschnitt

Creator Laptops sind für Fotografen, Grafiker und Videoproduzenten eine flexible Alternative zu einem Tower-PC. Entdecke leistungsstarke Geräte für Photoshop und Co bei ONE.de. Mehr zu Creator Laptops.

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Creator Laptop Kaufberatung

Creator Laptops sind für Content-Creator oder auch Kreative geschaffen. Ziel ist es, dass das Gerät ihre Arbeit wie Bild- oder Videobearbeitung bestmöglich unterstützt, indem sie die relevanten Programme und Befehle schnell ausführen. Eine gute Auflösung ist hierbei auch ein wichtiger Faktor. Bist du also im kreativen Bereich, wie z. B. im Grafikdesign tätig, sind diese Laptops eine gute Wahl.

Grundsätzlich solltest du bei Creator Laptops - egal ob für Musik-, Bild- oder Videobearbeitung - auf folgende Komponenten achten: 

  • Bildschirm
  • Prozessor
  • Grafikeinheit
  • Arbeitsspeicher
  • Festplatte
  • Anschlüsse

Was genau du hier für die Anwendungsbereiche beachten solltest, erklären wir dir gerne. 

Laptop für Bildbearbeitung 

Laptops für Bildbearbeitung fokussieren sich zumeist auf die Adobe-Produkte wie Photoshop oder Lightroom. Diese Programme ziehen einiges an Leistung, sodass du hier auch auf starke Komponenten achten solltest.

Prozessor: Beim Prozessor sind zum Beispiel Intel Core i5, i7 oder i9 sowie AMD Ryzen 5, 7 oder 9 empfehlenswert. Achte hierbei auch auf die Generation, die durch die ersten Zahlen nach der Prozessor-Familie benannt wird. Ein Intel Core i5-11400H ist beispielsweise eine CPU der 11. Generation. Nähere Informationen zu den Intel-Abkürzungen findest du hier: Welche Intel CPU passt zu mir? Um deinen Bildbearbeitungs-Laptop möglichst lange leistungsstark genug für diese Programme nutzen zu können, sind die CPUs ab der 10. Generation empfehlenswert.

Grafikkarte: Eine gute Grafikeinheit sorgt für die klare Bildwiedergabe auf deinem Laptop und lässt dich die Programme effizient nutzen. Es gibt auch Prozessoren mit einer integrierten Grafikeinheit. So etwas findest du oft in Multimedia- oder auch einigen Business-Laptops. Das Problem hierbei ist allerdings, dass die CPU so mitbelastet wird, sodass bei aufwendigeren Arbeiten Überlastungen auftreten, sodass du nicht effizient arbeiten kannst. Darum empfiehlt es sich, dass du eine Grafikkarte in deinem Laptop für die Bildbearbeitung eingebaut hast. NVIDIA GeForce RTX Karten der 20er oder 30er-Serie empfehlen sich hier besonders. Nähere Informationen zu Grafikkarten findest du hier: Grafikkarte: Was du wissen solltest.

Arbeitsspeicher: Der Arbeitsspeicher dient als Zwischenspeicher, sodass Anwendungen flüssig laufen können. Ein genügend großer Arbeitsspeicher ist somit auch für die Bildbearbeitung relevant, damit du problemlos arbeiten kannst. Hierbei empfehlen sich 16 GB RAM, was mittlerweile in vielen Bereichen ein Standard geworden ist. Je nachdem, wie aufwendig deine Arbeiten sind und welche Programme du nutzt, kann aber auch ein Upgrade auf 32 GB RAM sinnvoll sein.

Festplatte: Eine gute Festplatte lädt Programmen und Dateien schnell. Daher empfiehlt sich als Festplatte eine schnelle SSD, damit du auch schnell starten kannst. Dabei ist die Größe von der Menge und Größe deiner Anwendungen und Dateien abhängig. RAW-Dateien können sehr groß sein, sodass ein großer Festplatten-Speicherplatz nötig ist, wenn du diese Dateien auf dem Laptop selbst speichern willst. Es empfiehlt es sich gerade für Fotografen, eine externe Festplatte für die Archivierung der Werke hinzukommend zu nutzen.

Bildschirm: Beim Display ist mindestens eine Full-HD-Auflösung für eine gute Bildbearbeitung notwendig. Hierbei solltest du insbesondere auf das Panel achten. IPS Panel sind im Creator-Bereich wegen ihrer guten Farbwiedergabe sehr gefragt. Wie sich die Panel unterscheiden, kannst du in unserer Monitor-Kaufberatung nachlesen. Ferner ist neben der Auflösung und dem Panel auch die Größe des Bildschirms relevant. Ein Bildbearbeitungslaptop sollte mindestens 15 Zoll, eher 17 Zoll haben, damit du alles gut siehst.

Anschlüsse: Je nachdem, wie du deine Dateien auf den Laptop laden möchtest, sind die entsprechenden Anschlüsse notwendig. Oft wird hier ein SD-Kartenleser benötigt. Was genau du brauchst ist ganz von dir abhängig.

Laptop für Videobearbeitung

Bei einem Laptop für die Videobearbeitung gleichen sich viele Ansprüche mit denen für die Bildbearbeitung. So ist auch hier ein gutes Display in mindestens Full HD notwendig, entsprechende Anschlüsse müssen vorhanden sein und ein guter und schneller Festplattenspeicher ist von Vorteil. Andere Komponenten brauchen aber gegebenenfalls mehr Leistung - je nachdem, was deine Projekte sind. 

Der Prozessor bestimmt die Leistung für deinen Laptop. Schnelle Pixel zu Pixel Berechnungen sind also mit einem guten und neueren Prozessor besser möglich. Sich bei den Intel i7-Prozessoren neuerer Generationen umzusehen, lohnt sich entsprechend.

Auch die Grafikkarte wird hier gefordert. Während Bildbearbeitung grundsätzlich zwar mit OnBoard-Grafik möglich ist - wenn auch nicht empfohlen - wirst du spätestens beim Videoschnitt hier an die Grenzen kommen, wenn du vernünftig schneiden willst. Darum ist hier eine Grafikkarte eine bessere Lösung für gute und schnellere Leistung.

Auch beim Arbeitsspeicher wird ein Videoschnitt-Laptop gegebenenfalls sehr fordernd. Hier sind auch die Übertragungsraten des RAMs zu betrachten. Wenn dieser schnell ist, kann auch die Videobearbeitung schneller stattfinden. DDR4 oder DDR5-RAM bieten hier gute Voraussetzungen. Gekoppelt mit mindestens 16 GB, besser 32 GB RAM solltest du keine Probleme haben.

Ähnlich wie bei der Bildbearbeitung sind ggf. SD-Karten-Slots notwendig. Auch entsprechende Kopfhörer-Eingänge sind für die Videobearbeitung unter Umständen wichtig. 

Laptop für Musikproduktion

Auch für die Musikproduktion sind Laptops durch ihre Flexibilität für viele ein Muss. Anders als bei der Video- oder Bildbearbeitung, ist ein hochauflösendes Display hier jedoch kein zwingender Punkt, den du beachten musst. Jedoch sind auch hier starke Komponenten notwendig, damit du bei der Musikproduktion richtig eintauchen kannst.

Bei den Laptops für die Musikproduktion ist insbesondere der RAM-Speicher wichtig zu beachten. 16 GB RAM sind auch hier mittlerweile Standard geworden. Arbeiten, bei denen du viele Tonspuren oder Audiodateien benutzt, sind ohne ausreichend RAM schwieriger umsetzbar. Weiterhin ist der Prozessor auch bei Laptops für die Musikproduktion wichtig. Hierbei gelten ähnliche Regeln wie bei der Bild- oder Videobearbeitung: Es eignen sich leistungsstarke Prozessoren ab der Core i5 Reihe. Je aufwändiger deine Projekte, desto mehr ergibt es Sinn, einen hochwertigeren AMD- oder Intel-Prozessor zu wählen. 

Auch bei der Musikproduktion sammeln sich viele verschiedene Dateien an, die allen ihren Speicherplatz benötigen. Daher ist es genau wie bei der Bild- und Videobearbeitung ein wichtiger Punkt, dass die verbaute SSD genug Speicherplatz aufweist. Je nach Dateigrößen und -mengen wirst du mindestens 512 GB, eher 1 TB Speicher benötigen.

Auch die Anschlüsse, die du voraussichtlich benötigen wirst, unterscheiden sich von denen für die Bildbearbeitung. Bei der Musikproduktion steht der Ton im Vordergrund. Daher sind die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten für dein Headset und gegebenenfalls Mikrofon nötig.

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