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7 Gründe, warum die Overwatch League ein Erfolg wird

1. Das richtige Personal

Neben einem ausgezeichneten Sinn für gutes Gameplay, beweist Blizzard auch in Sachen personeller Besetzung ein ausgezeichnetes Händchen. So konnte für die leitende Regie beispielsweise der legendäre ‚Alchemister‘, mit bürgerlichem Namen Jason Baker, von seiner Anstellung beim amerikanischen Kabelnetzwerk ‚Turner‘ abgeworben werden, wo er zuletzt die Produktion der Counter-Strike-Liga ‚Eleague‘ übernommen hatte und der seine Erfahrung aus diversen Events der Major League Gaming Events in die Overwatch League einfließen lassen wird.

2. TV-reife Produktion

Im World Cup, ausgetragen auf der Blizzard-Messe ‚BlizzCon‘, ließ Baker, unterstützt von weiteren Größen der Szene, dann schon einmal die Muskeln spielen, was in einem TV-würdigen Erlebnis für die Zuschauer resultierte. Während am Mikro neben MonteCristo auch Erik ‚Doa‘ Lonnquist und Mitch ‚Uber‘ Leslie die Zuschauer am Kampf der besten Nationalmannschaften der Welt teilhaben ließen, war das Live-Bild nie um eine Zeitlupe, eine alternative Kameraperspektive oder einen Schnitt auf die Reaktionen der Spieler verlegen.

3. Team Branding

Mit einem klaren, frischen Team Branding werden die etablierten eSport-Organisationen neu an den Mainstream herangeführt. Wo bisher Teams mit Sponsorennamen wie „Samsung Galaxy“ gegen „SK Telecom T1“ antrat, werden nun Matches zwischen den „Los Angeles Gladiators“ und den „London Spitfire“ ausgetragen. Für Zuschauer, die vorher nichts mit eSport zu tun hatten, eine ideale Einstiegshilfe.

4. In-Game Trikots

Eine der größten Herausforderungen von eSport-Produzenten ist es, die realen Spieler mit ihren Ingame-Avataren für den Zuschauer in Verbindung zu setzen. Beim Overwatch World Cup versuchte sich Blizzard an Trikots für die Helden der jeweiligen Teams im Spiel. Die Verbesserung für Spieler und Zuschauer war so deutlich, dass nun jedes Team der OWL eigene Heim- und Auswärtsleibchen verpasst bekommen hat.

5. Investoren

Dass die OWL sich für Blizzard auch lohnen soll ist deutlich, denn: Zum Start der Liga verlangt Blizzard von jedem Teambesitzer erstmal 20 Millionen Dollar Startgeld. Damit übertrumpft man sogar den bisherigen Platzhirsch, die League of Legends Championship, wo für einen Platz in der Top-Liga bislang rund 10 Millionen Dollar verlangt wurden. Durch die Investition hat die Liga nicht nur ein fantastisches Startkapital, sondern auch die Zusicherung der Investoren, auf langfristige Zusammenarbeit zu setzen. Denn wer möchte schon gerne seine 20 Millionen verlieren?

6. Gute Bedingungen für Spieler

Gleichzeitig hat sich Blizzard aber auch verpflichtet den meist wilden und willkürlichen Spieler-Verträgen in der eSport-Industrie ein Ende zu setzen. So müssen Spieler mindestens 18 Jahre alt sein und bekommen minimal ein jährliches Gehalt von 50.000 Dollar und ein Teamhaus für die Saison gestellt. Außerdem übernehmen die Teams die volle Krankenversicherung, ein Privileg, welches in den Staaten noch immer nicht normal ist.

7. Der Zuschauer profitiert

Und zuletzt profitiert natürlich auch der Zuschauer, wenn ein Industrie-Gigant wie Blizzard den eSport revolutionieren möchte. So kann er direkt in der Saison internationale Matches sehen, während er bei anderen eSport-Titeln auf die jährlichen Weltmeisterschaften warten muss. Momentan gibt es außerdem noch keinen Hinweis, dass Blizzard die Übertragung kostenpflichtig machen wird. Somit stehen spannenden Übertragungen aus Stadien aus der ganzen Welt nichts mehr im Wege!

Geschrieben von Elias Günther, Editor für PENTA Sports.

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